Veranstaltungsarchiv
2026
Ah! Vous dirai-je maman
Duos for vielle and violon - Ensemble DanguyAh! Vous dirai-je maman
Einlass 18:30 Uhr
Ensemble Danguy:
Tobie Miller – vielle (Barockdrehleier)
Ellie Nimeroski –violon (Barockgeige)
Vielle und Violine: eine unwahrscheinliche Verbindung zweier Instrumente, die sich unglaublich ähnlich und doch recht unterschiedlich sind. Während das eine mit einem Rad gestrichen wird und die Saiten durch Tasten und Tangenten verkürzt werden, ist das andere mit einem üblicheren Bogen aus Holz und Pferdehaaren ausgestattet, wobei die Saiten direkt durch die Finger der Musikerin verkürzt werden. Die Mechanik des einen Instruments steht der relativen Einfachheit des anderen gegenüber, bis beide auf ihr gemeinsames Wesen reduziert werden: Darmsaiten treffen auf einen geharzten Bogen, Klang und Schwingungen. Der kombinierte Klang dieser beiden Instrumente – der eine archaische Klanglandschaft beschwört, während er sich mit der modernsten Kompositionsweise des Frankreichs Mitte des 18. Jahrhunderts auseinandersetzt – wurde von Komponisten wie J.B. De Boismortier, M. Ravet, M. Prudent, Louis LeMaire, M. Piffet und François Boüin geliebt.
In diesem Programm werden Sie alle Nuancen der Kombination dieser beiden Instrumente ohne Bass hören. Ihre Ohren werden mit Werken verwöhnt, die von virtuosen Duosonaten für Vielle und Violine über anspruchsvolle Suiten reichen, in denen die Violine nahtlos zwischen der Rolle als Bass- und Melodieinstrument wechselt, bis hin zur Entfaltung der pastoralen Qualitäten der Vielle mit Akkorden und Borduntönen sowie mitreißenden Vaudevilles und Tänzen, populären Melodien und leichteren Werken im Stil der pastoralen Nachahmung, die unter dem französischen Adel und der Oberschicht der damaligen Zeit äußerst beliebt war. Zu diesen leichteren Werken gehört eine der frühesten bekannten veröffentlichten Quellen der heute populären Melodie „Ah! Vous dirai-je maman“ mit einem erfinderischen Variationswerk für diese beiden Instrumente, komponiert von François Boüin.
Tobie Miller (Vielle und Leiterin des Ensemble Danguy) und Ellie Nimersoki (1. Violine des Ensemble Danguy) trafen sich während ihres Studiums der Alten Musik an der McGill University (Montréal, Kanada) und musizieren seither zusammen. Ihre 25-jährige musikalische Vertrautheit zeigt sich in diesem Duo-Programm.
Requiem for a Pink Moon - Ensemble Phoenix Munich
eine elisabethanische Hommage an Nick Drake (1948-74)Requiem for a Pink Moon - Ensemble Phoenix Munich
Einlass 18:30 Uhr
Kieran White - Tenor
Axel Wolf - Laute, Theorbe
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Joel Frederiksen (JF) - Laute, Gesang, Leitung, Konzept und Bearbeitungen
EINE HOMMAGE AN NICK DRAKE – EINEN FAST VERGESSENEN GROSSEN SONGWRITER DER 1970ER JAHRE: EIN REQUIEM AUF EINEN VIEL ZU FRÜH VERSTORBENEN KÜNSTLER
Ausgangspunkt für das Projekt ist das Œuvre des 1974 mit nur 26 Jahren verstorbenen englischen Liedermachers Nick Drake. Ganz im Stil der Pop-Art trägt die letzte seiner drei LPs den Titel Pink Moon (Mondfinsternis). In den Songs werden existenzielle Fragen gestellt, die heute noch genauso aktuell sind wie in den Siebzigern. Hierin gleichen sie poetisch wie musikalisch elisabethanischen Lautengesängen aus der Renaissance – Joel Frederiksens ureigenem Repertoire. Alle Accompagnati wurden von ihm für Laute, Theorbe und Viola da Gamba arrangiert. Drakes heute weitgehend unbekanntem Musikschaffen (z. B. From the morning, Time has told me oder Which will you go for) stellt das Ensemble Phoenix Munich Lieder bedeutender Renaissance-Komponisten wie John Dowland und Thomas Campion gegenüber. Teile einer gregorianischen Totenmesse umrahmen zudem das gesamte Programm. Eine außergewöhnliche musikalische Entdeckungsreise!
Veranstalter: Kultur in der Villa Stützel gGmbH
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb
2025
In der Salvatorkirche in Aalen: MESSIAH
eine Aufführung des kompletten „Messiah“ in Originalsprache mit historischen InstrumentenIn der Salvatorkirche in Aalen: MESSIAH
Einlass 19:00 Uhr
Besetzung:
Sopran: Natasha Goldberg (UK), Helena Thomson (UK), Sandra Röddiger (DE)
Alt: Ann-Katrin Roth (DE), Robert Crowe (USA)
Tenor: David Schläger (DE), Maximillian Guss (DE)
Bass: Alexander Winn (USA), Julius Wingerter (DE)
Zink: Katharina Haun (AUT), Dorothea Lieb (DE)
Violine 1: Barbara Mauch-Heinke (DE)
Violine 2: Jane Berger (USA)
Viola: Andreas Pilger (DE)
Viola da Gamba: Christine Vogel (DE)
Violone: Ingo Schlüchtermann (DE)
Cembalo: Tim Hawken (UK)
Dirigent: Tim Hawken (UK)
Eine Aufführung des kompletten „Messiah“ in der Originalsprache mit historischen Instrumenten. Das internationale Vokalensemble setzt sich aus profilierten Solisten aus Deutschland, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich zusammen und wird auf dem Cembalo vom Briten Tim Hawken (Staatstheater Wiesbaden) begleitet.
Das Meisterwerk aus dem Jahr 1742 wurde in den letzten 280 Jahren unzählige Male auf der ganzen Welt aufgeführt. In der Salvatorkirche in Aalen wird dieses ein echtes Highlight:
Anstelle eines riesigen Chores und eines großen Orchesters wird dieser „Messiah“ von einem Kammerorchester aus Violinen, Violen und Viola da Gamba begleitet, und alle Soli und Chöre werden von neun hochkarätigen Solisten der Alten Musik aus Deutschland, Großbritannien und den USA gesungen. Anstelle von Trompeten, Flöten und Oboen kommen die "Holztrompete" – die Zink – aus dem Frühbarock sowie verschiedene Arten von Blockflöten und Stimmflöten zum Einsatz. Die kleinere Besetzung ermöglicht es, Händels brillanten Kontrapunkt (zum Beispiel im "Hallelujah Chorus") in einer kristallklaren Reinheit zu hören, die nur mit wenigen, hochvirtuosen Stimmen möglich ist.
Dauer mit Pause ca. 2:40 Stunden.
Karten gibt es ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen sowie bei Reservix. Reservierungen über info@villa-stuetzel.de sowie telefonisch 0162 9467882.
Veranstalter: Kultur in der Villa Stützel gGmbH
www.alte-musik-aalen.de
Lieder im Park
ein sommerlicher Singer Songwriter-AbendLieder im Park
Einlass 18:00 Uhr
Johanna Zeul
Christian Steiner mit Matthias Kehrle
Raphaela Gouromichou & Nils Neidhardt
Zum 5. Mal in der Villa Stützel: Lieder im Park
mit Axel Nagel als Moderator & fünf Musikerinnen / Musiker
Wessen Karriere als selbstbestimmte Popmusikerin startete mit dem Rio Reiser Songpreis? Wer erhielt den Udo Lindenberg Panikpreis? Wer ist die deutsche Synchronstimme des singenden Bettelmädchens im Film „April und dieaussergewöhnliche Welt“ (arte)? Wer schlug den Raab (Stefan) – zum Ritter? Die Antworten lauten Johanna Zeul, Johanna Zeul, Johanna Zeul und Johanna Zeul.
JOHANNA ZEUL ist eine Liedermacherin mit aussergewöhnlicher Bühnenpräsenz und Authentizität. Energie pur. Rhythmisch, wild, verrückt. Rock, Punk, Folk, Funk, ein kleines bisschen Comedy?
Johanna Zeul passt in keine Schublade, sie ist eine eigene.
Pressestimmen zu JOHANNA ZEUL:
„so heiß, so direkt und so gut." Musikexpress
„entschlossen und traumwandlerisch sicher balanciert Zeul auf dem Hochseil zwischen Entertainment und Eigensinn." FAZ
„äußerst charmant." Rolling Stone
„wer ist dieses wilde Bühnentier...?...eine nahezu gnadenlose Energie, der sich das Publikum kaum entziehen kann.“ Folker
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Mit CHRISTIAN STEINER kommt ein Aalener „Orginal" in den Park der Villa Stützel. Wer ihn des öfteren schon auf dem Galgenberg Festival erlebt hat weiss, dass er ein begnadeter Sänger ist. Aber er schreibt seit langem auch schon eigene Songs in Englisch und Deutsch, in denen er poetische Texte mit sehr gefühlvollen und musikalischen Ideen verbindet. Dabei spielt er mit Melancholie und Humor gleichzeitig. Sein vielbeachtetes Album Debut „Gute Reise" beweist das bis heute. Steiner bringt neben Klassikern aus seinem Schaffen auch aktuelle Werke auf die Bühne, von denen das ein oder andere Lied an diesem Sonntag zum ersten mal zu hören sein wird! Zur musikalischen Unterstützung bringt er Matthias Kehrle mit in den Park.
Christian Steiner: Vocals, Gitarre, Piano
Matthias Kehrle: Bass
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Den Abend eröffnen wird das Duo mit Raphaela Gouromichou & Nils Neidhardt am Piano, wir freuen uns!
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Ticket gibt´s auch unter 0162 9467882 oder info@muehlbaeck.com
Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb
Veranstalter: Produktionsbüro Mühlbäck GmbH in Zusammenarbeit mit Axel Nagel
Schwäbischer Barock
Musikalische Schätze des Ostalbkreises im 18. JahrhundertSchwäbischer Barock
Einlass 17:30 Uhr
Ann-Kathrin Roth - Contralto
Robert Crowe - Soprano
Emanuele Breda - Barockgeige
Barbara Mauch-Heinke - Barockgeige
Daniela Wartenberg - Barockcello
Tim Hawken - Tenor und Cembalo
Schwäbische Barockmusik in der Villa Stützel
Konzert am 13. Juli zeigt musikalische Schätze des Ostalbkreises im 18. Jahrhundert
Der Barockmusik im Schwäbischen geht es ähnlich wie dem schwäbischen Impressionismus: Man fragt sich zunächst, ob es das überhaupt gibt – und steht dann staunend vor Gemälden in Schloß Fachsenfeld, die in beeindruckender Weise eine ganz andere, düstere Facette des Impressionismus zeigen. Und plötzlich wird einem klar, wie viel härter das Leben im 19. Jahrhundert auf der schwäbischen Alb gewesen sein muss im Vergleich mit der farbigen Heiterkeit der Bilder berühmter französischer Maler, die diesen Stil weltweit prägten.
Doch zurück zur Barockmusik: Diese blüht im achtzehnten Jahrhundert im Ostalbkreis vor allem in der wohlhabenden Gold- und Silberschmiedestadt Schwäbisch Gmünd und der reichen Fürstpropstei Ellwangen. Aalen hatte tüchtige Musiker, die bspw. die Kirchenmusik und die Turmmusik besorgten. In der Unterkochener Marienwallfahrtskirche stand auch die Musik in voller Blüte. Die führenden Musiker waren Schulmeister (Provisoren, Präceptoren, Magister), die mit ihren Schülern viel Musik gemacht haben, sicher auch aus eigener Feder. Dass von diesen keine Werke überliefert sind, ist zu bedauern. Von etlichen anderen Meistern dagegen "konnten einige Notenhandschriften über die Jahre erhalten werden".
Mit dem Konzert am 13. Juli in der Villa Stützel werden diese Schätze wieder zu Musik: Eigenwillig, neugierig und humorvoll wie die Region, aus der sie stammt. Das Programm reicht von einer im Oettinger Schloss aufgetauchten Quelle, welche eine Bewerbungskomposition des Bopfinger Schulmeisters auf die Stelle des Hofkapellmeisters in Oettingen ist, über eine Ende des 18. Jahrhunderts erforschte Passionsmusik aus Schwäbisch Gmünd bis hin zu Kompositionen des Unterschneidheimer Komponisten Franz Bühler, dessen Werke zu seinen Lebzeiten in ganz Europa und Großbritannien sehr beliebt waren und gespielt wurden. Und wer weiß: Vielleicht wird der eine oder andere Zuhörer überrascht sein, Musik von einem Komponisten zu hören, der aus der gleichen Stadt stammt – oder sogar ein entfernter Verwandter ist?
Präsentiert wird die schwäbische Barockmusik von internationalen und regionalen Künstlern: Dem Amerikaner Dr. Robert Crowe, männlicher Sopran und als künstlerischer Leiter der Villa Stützel federführend für die Zusammenstellung des Programms, der aus Heidenheim stammenden Altistin Ann-Kathrin Roth, dem Italiener Emanuele Breda (Barockgeige), Barbara Mauch Heinke (Barockgeige), Daniela Wartenberg (Barockcello) und – last but not least – dem Briten Tim Hawken (Tenor und Cembalo).
Das Konzert am 13. Juli beginnt um 19:00 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 18:30 Uhr.
Bereits ab 17:30 Uhr ist die Bar im Wintergarten und der Park der Villa Stützel für einen sommerlich entspannten Aperó zur Einstimmung auf das Konzert geöffnet.
Und wer vorab noch etwas mehr über die schwäbische Barockmusik erfahren möchte, der sollte sich die Konzerteinführung durch Professor Hermann Ullrich nicht entgehen lassen: Von 18:00-18:20 Uhr ebenfalls im Wintergarten der Villa Stützel.
Der Musikwissenschaftler Professor Hermann Ullrich lehrte von 1992 bis 2022 an der PH in Schwäbisch Gmünd und ist u.a. ein Experte auf dem Gebiet der regionalen Musikgeschichte. Die Wiederentdeckung, Aufarbeitung und Erhaltung dieser Musik ist ihm eine Herzensangelegenheit.
Tickets gibt´s bei Reservix und allen bekannten VVK-Stellen.
Infos unter info@villa-stuetzel.de
Romantische Musik zum Muttertag - Studiokonzert Dr. Crowe
Von Beethoven über Bellini bis hin zum letzten Werk Charles GounodsRomantische Musik zum Muttertag - Studiokonzert Dr. Crowe
Einlass 18:00 Uhr
Christina Belau – Soprano
Sandra Röddiger – Soprano
Ann-Kathrin Roth – Contralto
Robert Crowe – Soprano
Joachim Bilek - Klavier
Die Villa Stützel ist bekannt für Veranstaltungen von Konzerten mit Alter Musik. Am Sonntag, den 11.5.2025 präsentieren wir ein Konzert mit Vokalmusik aus der Romantik. Von Beethoven über Bellini bis hin zum letzten Werk Charles Gounods. Es werden Lieder und Arien sowie Ensemblewerke auf dem Programm stehen, welche von professionellen Sänger aus unserer Region gesungen werden: Christina Belau (Schwäbisch Gmünd), Ann-Katrin Roth (Heidenheim) und Sandra Röddiger (Aalen). Außerdem steht der künstlerische Leiter der Kultur in der Villa Stützel, Robert Crowe, auf dem Programm. Die Sänger werden von Joachim Bilek (Ellwangen) am Flügel begleitet.
Tochter Zion
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Tochter Zion
Einlass 18:00 Uhr
Helena Thomson - Sopran
Robert Crowe - Sopran
Sandra Röddiger - Sopran
Tim Hawken - Tenor
David Schläger - Tenor
Alexander Winn - Bass
Christine Vogel - Viola da Gamba
Tim Hawken - Cembalo
Wir freuen uns, das Konzert "Tochter Zion" als Teil unserer Musica Sacra-Serie 2025 zu präsentieren, zugunsten des Hospiz St. Anna in Ellwangen.
Das wichtigste Werk im Programm "Tochter Zion" ist Giacomo Carissimis frühes Oratorium „Jephte“ mit seinem berühmten Schlusschor „Plorate filii Israel“. Dabei werden die verschiedenen Permutationen der Idee Tochter Zions, vom frühen bis zum späten Barock, von Monteverdi, Grandi bis Händel, erkundet.
Tochter Zion, die unglückliche Tochter Jephtas, ist die Sopranistin Helena Thomson (UK), eine sehr gefragte Sängerin aus der Londoner Szene. Tenor und Cembalist Tim Hawken (UK) war bereits zu Gast in der Villa Stützel. Christina Vogel ergänzt auf der Viola da Gamba das Continuo. Der noch junge, zukünftige Startenor aus Mainz, David Schläger und Wiesbadens populärer Bariton Alex Winn (USA), gesellen sich dazu, zusammen mit Aalens Sopranistin Sandra Röddiger und dem männlichen Sopran und künstlerischen Leiter der Villa Stützel, Dr. Robert Crowe.
Veranstalter: Alte Musik Aalen - Kultur in der Villa Stützel gGmbH
Have Yourself a Jazzy Little Christmas...and a swingin' New Year
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Have Yourself a Jazzy Little Christmas...and a swingin' New Year
Einlass 18:00 Uhr
Alex Winn - Bariton
Stanislav Rosenberg - Klavier
Traditionelles Dreikönigskonzert
Wir feiern die 12. Nacht von Weihnachten ins neue Jahr mit einer Auswahl von Hits aus dem goldenen Zeitalter des „American Song Book“ mit Alex Winn, Bariton (Wiesbaden/Amarillo, Texas) und Stanislav Rosenberg, Klavier (Frankfurt/Odessa, Ukr).
Der aus Texas stammende lyrische Bariton Alexander Winn begeistert das deutsche Publikum bereits seit 2011 mit seiner charmanten Bühnenpräsenz und volltönenden Stimme. In der letzten Spielzeit war er in der Rolle des Figaros in Mozarts Il Nozze di Figaro, als Musiker Schaunard in Puccinis La Bohème, und die Knusperhexe in Humperdincks Hänsel und Gretel zu sehen. An der Oper Frankfurt gab er sein Hausdebüt im Stück Der Zar lässt sich photographieren. Alexander Winn sang bereits in verschiedenen deutschen Häusern und Ensembles wie etwa der Oper Frankfurt, Theater Koblenz, Theater Heidelberg, Konzertchor Darmstadt, Oper aHa! und bei den Bergedorfer Musiktage. International war er zu Gast in den Häusern der Amarillo Opera, Opera Fort Collins, Loveland Opera Company und an der Opera Classica Europa. Seit 2011 ist er als Solo Bariton eines der führenden Mitglieder des Ensembles Opera et Cetera, einer Gruppe junger, talentierter Opernsängerinnen und Opernsänger, die in außergewöhnlichen Spielstätten im Rhein-Main-Gebiet gastieren. In seiner Kindheit war Alexander Winn Mitglied des Amarillo Boys Choir, eines Knabenchors, der in der ganzen Welt auftritt. Nach seinem Studium am Amarillo College mit Mary Jane Johnson und an der University of Northern Colorado mit William Wilson zog er nach Deutschland. Hier begann er seine Karriere in verschiedenen Ensembles und arbeitet bis heute unter anderem mit dem international bekannten Tenor Keith Ikaia-Purdy. Neben dem Singen schreibt er individuelle Arrangements für Opera et Cetera, diverse Chöre, Vocal Ensembles usw.
Stanislav Rosenberg ist Komponist, Pianist und Dirigent, lebt derzeit in Frankfurt am Main und ist Mitglied der Kammeroper Frankfurt. Er lehrt an der Universität der Künste in Berlin improvisierte Liedbegleitung und komponiert Orchester- und Kammermusikwerke, Lieder und Musiktheaterstücke, darunter Auftragswerke für das Operettenfestival in Kaunas (Litauen), das Copenhagen Festival Ensemble, die Roma- und Sinti-Kammerphilharmonie, die Kammeroper Frankfurt und Andere.
Im Juni 2024 wurden seine Orchester-Variationen „The Garden of the Roses“ in Florenz und Bucine (Italien) uraufgeführt. Die Uraufführung seiner Oper „Die Rückkehr aus Davos“ findet im Frühjahr 2025 in Frankfurt statt.
Im Jahr 2021 wurde seine Monooper „Der Titel – Die Reise nach Davos“ bei der Kammeroper Frankfurt in der Weihehalle der Unitarischen Freien Religionsgemeinde in der Inszenierung von Rainer Pudenz uraufgeführt. Ebendort dirigierte Stanislav Rosenberg 2022 die Uraufführung der Oper „Der Antichrist“ des Komponisten Andrea Cavallari nach einem Libretto von Bert Bresgen. Im Juli 2024 übersetzte und dirigierte er die vom Publikum und der Kritik umjubelte deutsche Erstaufführung der Oper „Sanatorio Express“ von Iiro Rantala und Minna Lindgren in der Inszenierung von Dzuna Kalnina bei der Sommerproduktion der Kammeroper im Frankfurter Palmengarten. Seine besondere Leidenschaft gilt dem Musiktheater. In den letzten Jahren hat er an zahlreichen Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen an Theatern, Festivals und Opernakademien mitgewirkt, unter anderem als Librettist, Dirigent, Arrangeur und Übersetzer.
Als Pianist widmet sich Stanislav Rosenberg neben Liedbegleitung und Kammermusik der Aufführung eigener Klaviertranskriptionen und begegnet immer wieder neu den Werken von F. Chopin, L. van Beethoven und J. S. Bach.
1942 kam der Film Holiday Inn erstmals in die Kinos mit Bing Crosby und Fred Astaire in den Hauptrollen, welche die Musik des russischen Einwanderers Israel Isadore Bailin sangen. Er war in der Geschichte besser als der prototypische amerikanische Komponist Irving Berlin bekannt. 1954 erschien die Fortsetzung, benannt nach dem Überraschungshit aus dem Film von 1942, White Christmas, in der Bing zurückkehrte und von dem relativen Newcomer Frank Sinatra unterstützt wurde. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die amerikanische Populärmusik gekennzeichnet durch die Mischung alter Standards, manchmal jahrhundertealter Weihnachtslieder, mit neu komponierten Jazz- und Swingnummern.
Das Dreikönigskonzert mit dem amerikanischen Bariton Alexander Winn (Amarillo, TX) und dem Pianisten Stanislav Rosenberg (Odessa, Ukraine) lässt diesen Swing-Ethos aus der Mitte des Jahrhunderts wieder aufleben, indem es altehrwürdige Carols aus dem anglo-amerikanischen Repertoire mit populären Hits aus dem „Great American Song Book“ kombiniert, um das neue Jahr einzuläuten und sich gleichzeitig von Weihnachten und dem vergangenen Jahr zu verabschieden.
Veranstalter: Alte Musik Aalen - Kultur in der Villa Stützel gGmbH
aus der Reihe "Candlelight Concerts"
2024
"In Darkness let me Dwell; Let there be Light!" mit Robert Crowe & Ensemble Lux et Umbrae
aus der Reihe "Candlelight Concerts""In Darkness let me Dwell; Let there be Light!" mit Robert Crowe & Ensemble Lux et Umbrae
Einlass 18:00 Uhr
Robert Crowe - Cantus
Tim Hawken - Tenor
Alexander Winn - Bassus
Sigrun Richter - Laute
Die Laute spielte in England in der Spätrenaissance und des Frühbarocks (zwischen 1550 und 1650) eine zentrale Rolle im privaten und öffentlichen, weltlichen und geistlichen Musikleben. Die Kombination aus Laute und Sänger repräsentierte ein romantisches, künstlerisches Ideal - Dichter, Sänger, Spieler. Fast jeder bedeutende Komponist dieser Zeit komponierte Vokalmusik für eine bis zu 40 oder mehr Stimmen, begleitet von einer oder bis zu 40 Lauten!
Das Ensemble präsentiert drei Stimmen: den Cantus (die höchste Stimme), gesungen von Sopran Robert Crowe, den Tenor (oft die Melodie), gesungen von Tim Hawken, und den Bass, gesungen von Bariton Alex Winn. Das musikalische Fundament wird von der Lautenistin Sigrun Richter geliefert.
Die beiden großen Komponisten der englischen Spätrenaissance und des Frühbarocks, William Byrd und John Dowland, stehen im Mittelpunkt dieses Konzerts, welches sich musikalisch auf die letzten Wochen des Spätherbstes konzentriert, wenn die Sonne nach Süden kehrt und sich von uns verabschiedet. In der zweiten Hälfte wird jedoch die eine oder andere Andeutung auf die hoffnungsvolle, lichterfüllte Zeit der kommenden Adventszeit gemacht.
Veranstalter: Alte Musik Aalen - Kultur in der Villa Stützel gGmbH
ABSTECHER Schwäbisch Gmünd: Frederic Chopin und George Sand - Nachhall einer komplexen Beziehung
Ein romantischer ChopinabendABSTECHER Schwäbisch Gmünd: Frederic Chopin und George Sand - Nachhall einer komplexen Beziehung
Einlass 18:00 Uhr
Hans-Roman Kitterer - Klavier
Sandra Röddiger, Ralf Kurek - Sprecher
Das ungleiche Paar - Frederic Chopin und George Sand
Ein Zeitgenosse: "Er ist so lady-like, und sie ein vollendeter Gentleman".
Das ungleiche Paar, Frederic Chopin und George Sand. Kann das funktionieren? Eine Beziehung zwischen zwei so unterschiedlichen Personen? Beide der gesellschaftliche Glanz- und Mittelpunkt der Pariser Salons des 19. Jahrhunderts.
Er, der Klavierstar, dabei introvertiert, verschlossen, hochsensibel, oft leidend, später auch körperlich extrem gebrechlich.
Sie, die erfolgreichste Schriftstellerin Frankreichs, stark, selbstbewusst, aufgrund ihrer Forderungen nach totaler Freiheit für die Frau als eine der ersten französischen Frauenrechtlerinnen anzusehen, dabei grenzenlos egozentrisch, Zigarrenrauchend, manchmal in Männerkleidung auftretend, mit einer langen Reihe an abgelegten Liebhabern.Dieses Spannungsverhältnis steht im Mittelpunkt eines musikalisch-literarischen Sommerabends.
Hans-Roman Kitterer entwarf das Konzept mit originalen Zitaten und freien Dialogen, Sandra Röddiger und Ralf Kurek schlüpfen in die Rollen der Hauptpersonen und weiterer kommentierender Zeitgenossen aus allen Lebensphasen des beliebten Komponisten. Zwischen den kurzweiligen Texten spielt Kitterer einige der Klavieretüden aus op. 10 und 25 von Chopin, jeweils passend zur Stimmung und dem Inhalt des Gesagten. Zu hören sind u.a. bekannte Stücke wie die "Revolutionsetüde", "Sternenregenetüde", "Terzenetüde", "Sturmetüde", aber auch besinnliche Beispiele dieser faszinierenden Sammlungen, die bei weitem nicht als reine "Übungsstücke", sondern als facettenreiche, poetische und teilweise sehr persönliche Klangschöpfungen des lebenslang seine polnische Heimat vermissenden Meisters zu sehen sind.
Die Zuhörer werden mitgenommen in die Jugendzeit des "Wunderkindes" Chopin, den "Mozart Polens", das glanzvolle Ambiente des Pariser Kulturlebens und besonders auf die gemeinsame Reise des Paares Sand/Chopin nach Mallorca; man nimmt Anteil an den Glücksmomenten, aber auch den extrem aufwühlenden Ereignissen dieses Aufenthaltes, resultierend im bekanntesten Roman von George Sand "Ein Winter auf Mallorca" und einige der inspirierenden musikalischen Einfälle Chopins. Auch das traurige Schicksal wird beleuchtet: die Trennung der Beiden und die alles überschattende, früh zum Tode führende Tuberkulose-Erkrankung Chopins.Die Klammer des gesamten Konzerts bilden zwei choralartige Etüden in C-Dur bzw. C-Moll, der Zuhörer wird durch das gleiche Tor hinaus entlassen, durch das er hereingeführt worden war.
Aufgrund des großen Erfolges am 28.7.2024 in Aalen, gibt es nun ein Zusatzkonzert im Schwörhaus in Schwäbisch Gmünd, Erika-Künzel-Platz 1.
Bei Fragen oder Reservierungen: 0162 9467882 oder info@muehlbaeck.com.
Veranstalter: Alte Musik Aalen - Kultur in der Villa Stützel gGmbH
„A day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen" mit dem Ensemble Phoenix Munich
Französische Chansons der Renaissance treffen auf Songs von Leonard Cohen - aus der Reihe "Candlelight Concerts"„A day with Suzanne - A Tribute to Leonard Cohen" mit dem Ensemble Phoenix Munich
Einlass 18:00 Uhr
Emma-Lisa Roux - Laute, Gesang
Hille Perl - Viola da Gamba
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Joel Frederiksen - Gesang, Laute, Bearbeitungen, Leitung
Ein großer moderner Singer-Songwriter, ein „Troubadour,“ ist im Jahr 2016 verstorben: Leonard Cohen. Dieses Programm, eine Hommage an seine Kunst, stellt eine Verbindung zum französischen Renaissance-Chanson dar.
Cohen, der sich selbst gerne als „Chansonnier“ bezeichnete, ist im französischsprachigen Montreal in Kanada aufgewachsen. Der französische Entdecker Jacques Cartier erkundete das Gebiet 1535, 1611 errichtete Samuel de Champlain einen Pelzhandelsposten und 1642 nannten Siedler aus La Flèche im Loiretal die Stadt, die später Montreal wurde, Ville Marie („Stadt Mariens“).
Die Beziehung von Leonard Cohen zur französischen Sprache und zum historischen Frankreich wird in thematischen und musikalischen Verbindungen zum französischen Chanson der Renaissance erforscht. Cohen wurde sowohl als Dichter als auch für sein sensibles Musik-Wort-Gefühl geschätzt. Seine Texte sind fast ausschließlich in englischer Sprache, aber manchmal taucht Französisch auf. Auch im heutigen Frankreich war Cohen äußerst beliebt, möglicherweise aufgrund der Nähe zur aktuellen Chanson-Tradition.
Dieses Projekt vereinigt Cohen musikalisch und poetisch mit früheren Generationen von „Songwritern“. Das berühmte Chanson Susanne un jour aus dem 16. Jahrhundert von Orlando di Lasso trifft auf Cohens Suzanne. Josquin des Pres‘ Adieu mes amours oder Tänze von Pierre Attaingnant (Paris, 1529) kombinieren sich mit Cohens Liedern, und die Epochen nähern sich an. Mit der Kenntnis der Praktiken der Renaissancemusik entstehen neue Diminutionen über Cohens Musik, auch neue akkordische und umspielende Begleitungen für Viola da Gamba oder Laute nach Vorbildern des späten 16. und 17. Jahrhunderts.
Ensemble Phoenix Munich
Mit der Gründung von Ensemble Phoenix Munich (2003) bot sich Joel Frederiksen die Gelegenheit, spannende Programmkonzepte zu entwickeln und neue, innovative Wege zu gehen.
Seine 2007 gegründete Konzertreihe im Bayerischen Nationalmuseum (im Mars-Venus-Saal) erreichte „Kultstatus“ (Süddeutsche Zeitung). Markenzeichen dieser Konzerte sind neuartige und originelle Kombinationen von Werken, die sich auf sorgfältige Quellenforschung stützen. Eine weitere Besonderheit des Ensembles ist die Einbindung namhafter Spezialisten aus den jeweiligen Heimatländern bei Programmen mit regionalem Bezug, darunter Hille Perl (DE), Dame Emma Kirkby (GB), Rebal Alkhodari (SY), Jan Čižmář (CZ), Ryosuke Sakamoto (JP/CH), Bernd Oliver Fröhlich (AT) oder Andrés Silva (CO).
Seit Bestehen des Ensemble Phoenix Munich wurden 10 CDs bei den Labels SONY/Deutsche Harmonia Mundi und Harmonia Mundi France veröffentlicht, die meisten davon preisgekrönt, u.a. mit dem Echo Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik oder dem Orphée d’Or. Die Gastauftritte und Tourneen nach Nordamerika, Asien und Europa zu internationalen Festivals (Innsbrucker Festwochen, Festival Internacional de Arte Sacro Madrid, Internationales Musikfestival Prager Frühling, Festwochen der Alten Musik Brügge, Tage Alter Musik in Herne u.a.) wurden von der Presse und dem Publikum mit höchstem Lob bedacht.
Veranstalter: Alte Musik Aalen - Kultur in der Villa Stützel gGmbH
BEACH PARTY
im Park der Villa StützelBEACH PARTY
DJ Chris Montana
Beach Party im Park der Villa Stützel
Ibiza Feeling und Sommer Vibes in Aalen
Am 16.08.24 steigt im Park der Villa Stützel in Aalen die Sommerparty des Jahres.
Das erwartet dich:
-Aperol Bar
-Cocktail Bar
-Fassbier
Für die Musik zuständig und für euch an den Decks, der aus Funk und Fernsehen bekannte @djchrismontana
Genießt einen lauen Sommerabend in toller Parkatmosphäre bei kühlen Drinks und Sommerbeats.
Los geht’s um 18 Uhr!
Markus mit seinem Team freuen sich auf euch.
Sichert euch eure Karten im Vorverkauf in der Villa Stützel
Am 02.08.24 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Am 08.08.24 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Anschrift: Villa Stützel, Ulmer Straße 116, in 73431 Aalen
@Djchrismontana
@markusbezler
@kneipenhopper
Veranstalter: Markus Bezler
Der Himmel von Paris - Juliette Gréco und das Zeitalter des Chansons
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Der Himmel von Paris - Juliette Gréco und das Zeitalter des Chansons
Einlass 17:30 Uhr
Julia Böhme, Gesang
Hans-Richard Ludewig, Piano und Akkordeon
Wolf-Dieter Gööck, Moderation
In einer reizvollen Kombination aus Konzert und Gespräch erklingen Chansons, die von Juliette Gréco in ihrem fast 100-jährigen Leben berühmt gemacht worden sind. Plaudereien zur Person der Gréco, zu ihrer Rolle im Paris der Bohème, der Maler, der Literaten und Musiker sowie Übersetzungen einiger Texte runden das Konzertprogramm ab. Julia Böhme, mit ihrer tiefen, samtigen Stimme prädestiniert für das Gréco-Repertoire, lauscht den Chansons nach und gibt ihnen ihre eigene Interpretation mit auf den Weg.
ABSTECHER SCHELKLINGEN: Gesangskonzert
Hebe Deine Augen aufABSTECHER SCHELKLINGEN: Gesangskonzert
Sandra Röddiger - Sopran
Christina Belau - Mezzosopran
Ann-Katrin Roth - Alt
Robert Crowe - Sopran
Adrian Leang - Piano
Seit der Spätrenaissance steht die hohe Stimme im Mittelpunkt der Vokalmusik. Im Barock der männliche und der weibliche Sopran, in der Romantik zwei oder drei Frauenstimmen, die in enger Harmonie agieren. Im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert haben sich schließlich eine Vielzahl verschiedener Arten des Singens herausgebildet. In diesem Konzert erkunden wir die hohen, virtuosen Stimmen in Oper, Oratorium und Lied. Vom Frühbarock mit Barbara Strozzi über die Musik von Händel, Mendelssohn, Rossini und Verdi bis hin zu den Meistern der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, Samuel Barber und Gerald Finzi. Es werden die Sopranistin Sandra Röddiger (Aalen), die Mezzosopranistin Christina Belau (Schwäbisch Gmünd), die Altistin Ann-Katrin Roth (Heidenheim) und der männliche Sopran Robert Crowe (Wiesbaden/USA) mit dem Pianisten Adrian Leang (Heidenheim/UK) zu hören sein - ein Abend reich an stimmgewaltiger Vokalmusik mit Soli, Duetten und Terzetten.
Das Konzert findet in der Klosterkirche Urspring in Schelklingen statt.
ABSTECHER HEIDENHEIM: Gesangskonzert
Hebe Deine Augen aufABSTECHER HEIDENHEIM: Gesangskonzert
Sandra Röddiger - Sopran
Christina Belau - Mezzosopran
Ann-Katrin Roth - Alt
Robert Crowe - Sopran
Adrian Leang - Piano
Seit der Spätrenaissance steht die hohe Stimme im Mittelpunkt der Vokalmusik. Im Barock der männliche und der weibliche Sopran, in der Romantik zwei oder drei Frauenstimmen, die in enger Harmonie agieren. Im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert haben sich schließlich eine Vielzahl verschiedener Arten des Singens herausgebildet. In diesem Konzert erkunden wir die hohen, virtuosen Stimmen in Oper, Oratorium und Lied. Vom Frühbarock mit Barbara Strozzi über die Musik von Händel, Mendelssohn, Rossini und Verdi bis hin zu den Meistern der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, Samuel Barber und Gerald Finzi. Es werden die Sopranistin Sandra Röddiger (Aalen), die Mezzosopranistin Christina Belau (Schwäbisch Gmünd), die Altistin Ann-Katrin Roth (Heidenheim) und der männliche Sopran Robert Crowe (Wiesbaden/USA) mit dem Pianisten Adrian Leang (Heidenheim/UK) zu hören sein - ein Abend reich an stimmgewaltiger Vokalmusik mit Soli, Duetten und Terzetten.
Das Konzert findet in der Michaelskirche in Heidenheim statt.
Unsterbliche Liebe - Romantische Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven
Valentinskonzert: aus der Reihe "Candlelight Concerts"Unsterbliche Liebe - Romantische Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven
Einlass 17:30 Uhr
Joachim Enders I Klavier
Zum Valentinstag lädt der Solist Joachim Enders unter dem Titel „Unsterbliche Liebe“ mit romantischen Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven ein. Auf dem Programm stehen die Klaviersonaten „Pathétique“, „Mondschein-Sonate“ und Appassionata“. Diese drei Sonaten mit den populären Namen sind wegen ihrer einprägsamen und jeweils sehr unterschiedlichen musikalischen Charaktere die wohl bekanntesten unter den 32 großen Klaviersonaten Beethovens. Sie gehören zwar keinem gemeinsamen Kompositionszyklus an, werden aber üblicherweise Beethovens mittlerer Schaffensphase zugeordnet. Die „Pathétique“ gilt als der Beginn von Beethovens persönlicher Ausdrucksform, die in der "Appassionata“ einen markanten Höhepunkt findet.
Joachim Enders ist Träger des Darmstädter Musikpreises und langjähriger Dirigent am Staatstheater Darmstadt. Er ist auch Kantor und Organist und konzertiert regelmäßig in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen, unter anderem am Staatstheater Darmstadt und mit Musikern des Radiosinfonieorchesters Frankfurt. Für Beethovens 250. Geburtsjahr 2020 hat Joachim Enders alle 32 Klaviersonaten im Laufe des Jahres aufgeführt.
Das Konzert ist aus der Reihe „Candlelight Concerts“.
Gloria! Feierliche Musik von Vivaldi und Händel für 4 Stimmen und 2 Cembali
aus der Reihe "Candlelight Concerts" - Musica Sacra 2024Gloria! Feierliche Musik von Vivaldi und Händel für 4 Stimmen und 2 Cembali
Einlass 17:30 Uhr
Sandra Röddiger I Sopran
Robert Crowe I Countertenor
Martin Höhler I Tenor
Lukas Krimmel I Bass
Michael Eberth & Joachim Enders I Cembalo
Zum traditionellen Dreikönigskonzert laden gleich sechs Künstler in den Salon der Villa Stützel ein. Mit dem Titel "Gloria! Feierliche Musik von Vivaldi und Händel für 4 Stimmen und 2 Cembali“ werden Auszüge von Händel's Messias, Vivaldi's Gloria in excelsis Deo RV 589, complet, Sonata für 2 Cembali von J. C. F. Bach und das Solo verse Anthem von James Kent auf die Bühne gebracht.
Die Künstler sind Sandra Röddiger (Sopran), Robert Crowe (Countertenor), Martin Höhler (Tenor), Lukas Krimmel (Bass), Michael Eberth und Joachim Enders (Cembalo).
Die Einnahmen aus dem Konzert gehen an den Verein Zukunft für Nepal Ostwürttemberg.
Infos unter www.zukunft-fuer-nepal.de
Dauer: 85 Minuten plus eine Pause
2023
Combo CAM - Care About Music
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Combo CAM - Care About Music
Einlass 17:00 Uhr
Doris Meeresbüchner / Kunstfigur
Stefan Kahle / Gesang
Friederike Merkel / Blockflöten
Babett Niclas / Barockharfe
Martin Steuber / Barockgitarre, Theorbe, Laute
Antje Nürnberger-Malkowski / Barockcello
Hannes Malkowski / Percussion
Combo CAM ist eine junge Konzertformation die Alte Musik neu interpretiert und dabei festgefahrene Konzertformate aufbricht. Mit der Kunstfigur Doris Meeresbüchner, die mit sensibler Komik die Musiker szenisch unterstützt, spielen Friederike Merkel (Blockflöten), Babett Niclas (Barockharfe), Martin Steuber (Barockgitarre, Theorbe, Laute), Antje Nürnberger-Malkowski (Barockcello) und Hannes Malkowski (Perkussion) Musik des 17. und 18. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika teilweise in Kombination mit Zeitgenössischer Musik. Seit dem Jahr 2018 erhielt die Gruppe Engagements bei Festivals und Konzertorten wie "Innsbrucker Festwochen", „ZAMUS - Kölner Fest für Alte Musik“, "Uckermärkischer Musiksommer“ und „Heinrich Schütz Musikfest“, "Felix URBAN“, und spielte u.a. auf Veranstaltungen des Deutschen Kulturrates und der Akademie der Wissenschaften.
Abstecher nach Unterschneidheim: Franz Bühler - Konzert im 200. Todesjahr
mit Musik von Franz Bühler (1760-1823)Abstecher nach Unterschneidheim: Franz Bühler - Konzert im 200. Todesjahr
Einlass 18:00 Uhr
Ausführende:
Projektchor Franz Bühler (Mitwirkende aus Unterschneidheimer Chören) Arsatius Consort auf historischen Instrumenten
Sandra Röddiger, Sopran
Christina Belau, Mezzosopran und Alt
Vincent Höhn, Knabensopran
Florian Matschak, Knabensopran
Ali-Hizir Cankiran, Tenor
Johannes von Sponeck, Bariton
Robert Crowe, male soprano
Gerhard Abe-Graf, Cembalo
Leitung:
Hubert Haf (Projektchor)
Georg Brunner (Arsatius Consort)
Hermann Ullrich (Gesamtleitung)
Ein Festkonzert zum Abschluss eines besonderen Festwochenendes für die ganze Gemeinde Unterschneidheim:
Zwei herausragende Ereignisse sind der Anlass für dieses Konzert in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Unterschneidheim:
Das 200. Todesjahr von Franz Bühler, einem großen Sohn der Gemeinde Unterschneidheim und die Einweihung des neuen Rathauses, das nach zwei Jahren Bauzeit bezogen werden konnte. Dieses Konzert verbindet daher in besonderem Maße Vergangenheit und Gegenwart, historisch und aktuell.
Der Komponist Franz Bühler (geboren und getauft in Unterschneidhei) war in der Frühklassik ein lokaler Star an den schwäbischen Fürstenhöfen.
Prof. Hermann Ullrich, welcher die Gesamtleitung für das Konzert trägt, ist der Experte für schwäbischen Barock, Klassik bis hin zur Romantik. Er hat das Konzertprogramm gemeinsam mit Dr. Robert Crowe (Sopran) zusammengestellt.
Ein ambitionierter Projektchor und ein Ensemble mit historischen Instrumenten runden das Bild ab. Und natürlich die Solisten: Weiblicher und männlicher Sopran (Sandra Röddiger & Robert Crowe), Alt, Tenor, Bass sowie die beiden besten Knabensopräne aus Robert Crowes Knabenchor in Wiesbaden. Die Stücke sind fast witzig und teilweise aus komischen Operetten („Die treuen Unterthanen“ und „Der letzte Rausch“!).
CD-Release: IM SCHATTEN HÄNDELS
Premiere für die erste CD-Präsentation des Ensembles Lux et UmbraesCD-Release: IM SCHATTEN HÄNDELS
Annette Fischer - Sopran
Robert Crowe - Sopran
Sigrun Richter - Laute
Julia Nilsen-Savage - Barockcello
Michael Eberth - Cembalo
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts übte London auf hoffnungsvolle Komponisten aus ganz Europa eine große Anziehung aus. Mit seinem triumphalen Debut im Jahr 1711 geriet Georg Friedrich Händel ins Zentrum der Aufmerksamkeit, ein großer Teil des musikalischen Lebens fand sich plötzlich in seinem Schatten wieder.
Das Ensemble Lux et Umbrae widmet sich in diesem Konzert einigen der vielen Komponisten, die während der Zeit des Giganten aus Sachsen um Anerkennung rangen und deren Wirken weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Es werden Komponisten aus London präsentiert zwischen 1700-1750:
- Henry Carey - Dichter und Komponist von „God Save the King“
- Johann Ernest Gaillard - aus Celle stammender Oboist und Gründer der Academy of Ancient Music - William Babbel - Cembalist, Komponist und Arrangeur Händels eigener „Hits”
- Maurice Greene - der vielleicht Begabteste dieser Aufzählung und gleichzeitig Organist der St. Paul´s Cathedral
In diesem Konzert wird ein kleiner Blick in das Leben der Anderen in „Händels London“ vorgestellt.
Lieder im Park
Ein sommerlicher Singer- Songwriter AbendLieder im Park
Einlass 18:00 Uhr
Jule Malischke
Dieter Schnaas
Maria Werner
Ann-Sophie Bengelmann
Zum dritten Mal findet das kleine, feine Singer-Songwriter:innen Festival im wunderschönen Park der Villa Stützel in Aalen statt. Auf der Open-Air Bühne unter der roten Eiche geben sich gleich vier Künstler:innen die musikalische Klinke in die Hand.
Zwei junge Talente, mit gerade dem Abi in der Tasche, werden den Abend nacheinander eröffnen:
Ann-Sophie Bengelmann aus Ellwangen hat in der Kategorie "Popgesang" beim letztjährigen Bundeswettbewerb Jugend musiziert den 3. Platz erreicht.
Maria Werner aus Auernheim gründete Anfang des Jahres ihre Band mit dem Namen "maria" und macht intensiv Musik im Genre Deutschpop aber mit Vibe, wie sie es nennt.
Mit Dieter Schnaas aus Tübingen darf sich das Publikum auf einen feinsinnigen Erzähler freuen, der seine neuen Lieder an diesem Abend zum ersten Mal präsentiert. Gespeist aus Elementen von Folk, Blues bis Ragtime überzeugt Schnaas mit Fingerpicking Grooves und überraschenden Akkordwendungen. In der Tradition von großen Erzählern wie Wader oder Franz Josef Degenhard singt der Barde in seiner Muttersprache und überrascht mit einer blumigen Sprache, die einen in den Bann seiner Geschichten zieht.
Mit Jule Malischke, ursprünglich aus Heidenheim, ist eine mittlerweile schon renommierte Gitarristin und Songschreiberin zu Gast in der Villa Stützel. Sie spielt ihre Songs und Instrumentals immer wieder auf internationalen Gitarrenfestivals wie bspw. in Ullapool (Schottland) oder Linz. Malischke verbindet klassische Gitarrenelemente mit modernen Einflüssen aus Fingerstyle bis hin zu schwerelosem Pop. Dazu kommt ihre ausdrucksstarke Stimme und damit ihre ganze Performance auf die Bühne, welches ihr Publikum sofort verzaubert.
Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Wintergarten statt.
Laurent Albrecht Breuninger (Violine) und Ruben Meliksetian (Klavier)
Das Kammermusikforum in Baden-Württemberg zu Gast in der Villa StützelLaurent Albrecht Breuninger (Violine) und Ruben Meliksetian (Klavier)
Einlass 16:00 Uhr
Ruben Meliksetian / Klavier
Laurent Albrecht Breuninger / Violine
Ins Blickfeld der internationalen Aufmerksamkeit gelangte Laurent Albrecht Breuninger
zum ersten Mal 1997, als er beim renommierten Concours Reine Elisabeth den 2.
Preis gewann. In dem seit 1951 bestehenden Wettbewerb war es zuvor noch keinem
deutschen Geiger gelungen, unter die ersten drei Plätze vorzustoßen.
Der in Armenien geborene Konzertpianist Ruben Meliksetian gründete das
Kammermusikforum im Jahre 2006 und ist seither dessen künstlerischer Leiter. Er
ist ein vielgefragter Pianist und Kammermusiker, dessen Konzerttätigkeit ihn durch die Länder Europas als auch in die ehemalige Sowjetunion, Brasilien, die USA und nach China führte.
Die Opernsterne von Morgen, heute - Gesangsklasse von Prof. Marion Eckstein
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Die Opernsterne von Morgen, heute - Gesangsklasse von Prof. Marion Eckstein
Einlass 18:00 Uhr
Eine ausgewählte Gruppe von Gesangsstudenten der Gesangsklasse von Prof. Marion Eckstein (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart) werden in der Villa Stützel zu Gast sein. Die Gesangsstudenten werden ein Konzert mit Favoriten aus Lied und Oper singen und moderieren. Absolventen der HMDK sind auf allen großen, deutschen Opernbühnen präsent, bald gesellt sich diese junge Sängerschar hinzu. Dies ist eine seltene Gelegenheit, die Opernstars von Morgen schon heute zu hören. Das ist das vierte und letzte Konzert innerhalb der Reihe „Candlelight Concerts“.
Musica Sacra - Johannespassion von Baldassare Galuppi (1706-1785), Moderne Uraufführung
ABSTECHER "ALTE MUSIK AALEN": Auferstehung-Christi-Kirche Schwäbisch Gmünd-Bettringen, Hornbergstraße 49Musica Sacra - Johannespassion von Baldassare Galuppi (1706-1785), Moderne Uraufführung
Robert Crowe - Sopran (Evangelist)
Julia Böhme - Alt (Jesus)
Vokalensemble:
Sandra Röddiger - Sopran
Martin Höhler - Tenor
Matthias Lucht - Alt
Lukas Krimmel - Bass
Sebastian Triebener - Barockcello
Tim Krüger - Musikalischer Leiter, Cembalo und Orgel
An diesem Abend bietet sich Ihnen die Gelegenheit zu musikalischen Entdecker*innen zu werden: Hören Sie Musik, die seit fast 300 Jahren ein unbeachtetes Schubladendasein führte. Zur neuzeitlichen Erstaufführung kommt die „Passione di San Giovanni per il Venerdi Santo“ (Johannes-Passion) des venezianischen Opernkomponisten Baldassare Galuppi (1706–1785), die in großem Kontrast zu zeitgenössischen Passionsvertonungen des deutschsprachigen Raumes steht. Ursprünglich für den Chor eines Mädchen-Internates in lateinischer Sprache verfasst, besticht das für nur sechs Vokalsolisten und Orgelbegleitung gesetzte Werk nicht nur durch seine ausdrucksstarken Melodien, sondern auch durch die im 18. Jahrhundert ungewöhnliche Besetzung aller tragenden Rollen in hohen Stimmlagen. Gerahmt wird das Werk von zwei Motetten, die die Passionsgeschichte kommentieren und reflektieren.
Das Projekt für 2023 ist eine moderne Uraufführung von Baldassare Galuppis ca. 1744 "Passio"--eine lateinische Vertonung der Johannespassion. Umrahmt wird die Passion mit dem "Pianto della Madonna" von Giovanni Felice Sances und dem "Pange Lingua" von Cristofaro Caresana, letzteres ist ebenfalls eine moderne Uraufführung. Die Notentexte hierzu wurden von Dr. Robert Crowe aus alten Handschriften und Druckvorlagen in moderne Noten übersetzt und unter musikhistorischen Gesichtspunkten editiert.
In Zusammenarbeit mit dem Festival für Alte Musik in Aalen (FAMA) konnten hochkarätige Solisten für diesen Abend gewonnen werden.
Der Eintritt ist frei, großzügige Spenden werden erbeten und gehen direkt an den Verein "Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V."
Mehr Infos unter: www.zukunft-fuer-nepal.
Musica Sacra - Johannespassion von Baldassare Galuppi (1706-1785), Moderne Uraufführung
ABSTECHER "ALTE MUSIK AALEN": Emmauskirche Stuttgart-Riedenberg, Schemppstraße 49Musica Sacra - Johannespassion von Baldassare Galuppi (1706-1785), Moderne Uraufführung
Robert Crowe - Sopran (Evangelist)
Julia Böhme - Alt (Jesus)
Vokalensemble:
Sandra Röddiger - Sopran
Martin Höhler - Tenor
Matthias Lucht - Alt
Lukas Krimmel - Bass
Sebastian Triebener - Barcokcello
Tim Krüger - Musikalischer Leiter, Cembalo und Orgel
An diesem Abend bietet sich Ihnen die Gelegenheit, zu musikalischen Entdecker*innen zu werden: Hören Sie Musik, die seit fast 300 Jahren ein unbeachtetes Schubladendasein führte. Zur neuzeitlichen Erstaufführung kommt die „Passione di San Giovanni per il Venerdi Santo“ (Johannes-Passion) des venezianischen Opernkomponisten Baldassare Galuppi (1706–1785), die in großem Kontrast zu zeitgenössischen Passionsvertonungen des deutschsprachigen Raumes steht. Ursprünglich für den Chor eines Mädchen-Internates in lateinischer Sprache verfasst, besticht das für nur sechs Vokalsolisten und Orgelbegleitung gesetzte Werk nicht nur durch seine ausdrucksstarken Melodien, sondern auch durch die im 18. Jahrhundert ungewöhnliche Besetzung aller tragenden Rollen in hohen Stimmlagen. Gerahmt wird das Werk von zwei Motetten, die die Passionsgeschichte kommentieren und reflektieren.
Das Projekt für 2023 ist eine moderne Uraufführung von Baldassare Galuppis ca. 1744 "Passio"--eine lateinische Vertonung der Johannespassion. Umrahmt wird die Passion mit dem "Pianto della Madonna" von Giovanni Felice Sances und dem "Pange Lingua" von Cristofaro Caresana, letzteres ist ebenfalls eine moderne Uraufführung. Die Notentexte hierzu wurden von Dr. Robert Crowe aus alten Handschriften und Druckvorlagen in moderne Noten übersetzt und unter musikhistorischen Gesichtspunkten editiert.
In Zusammenarbeit mit dem Festival für Alte Musik in Aalen (FAMA) konnten hochkarätige Solisten für diesen Abend gewonnen werden.
Der Eintritt ist frei, großzügige Spenden werden erbeten und gehen direkt an den Verein "Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V."
Mehr Infos unter: www.zukunft-fuer-nepal.de
CELLO´N ROSES - Solokonzert zum Valentinstag
aus der Reihe "Candlelight Concerts"CELLO´N ROSES - Solokonzert zum Valentinstag
Einlass 18:00 Uhr
Daniela Wartenberg / Cello & Looper
Valentinskonzert mit Kompositionen von Antonio Vivaldi, Giuseppe Maria dall’Abaco, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und diversen Schmankerln aus Film und Musical
"Habe deine Lust..." - Concerti sacri des 17. Jahrhunderts aus Italien und Deutschland
aus der Reihe "Candlelight Concerts""Habe deine Lust..." - Concerti sacri des 17. Jahrhunderts aus Italien und Deutschland
Einlass 18:00 Uhr
Ensemble Polyharmonique
Joowon Chung / Sopran
Alexander Schneider / Alt
Johannes Gaubitz / Tenor
Tobias Ay / Bass
Vincent Kibildis - Barockharfe
Venedig ist Dreh- und Angelpunkt der frühbarocken Musikgeschichte geistlicher Musik in Europa und gab den Maestri di Capella der Basilika St. Marco von jeher Anlass für die hohen kirchlichen Festtage repräsentative und großbesetzte Musik zu verfassen. Aber auch für die Abendgottesdienste oder für andere Anlässe wurde Musik benötigt. In diesem Konzert erklingen klein besetzte Concerti zu vier Stimmen und Basso Continuo, die in kleinen Kapellen oder den Palazzi der Lagunenstadt erklungen sein könnten. Die europäische Musik des 17. Jahrhunderts wird permanent durch immer neue Wellen internationaler Einflüsse, besonders italienischer, bestimmt. Für die deutschsprachige Musikwelt war der Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz längst zu einer Orientierungsgröße geworden. Zweimal in seinem Leben suchte er den Weg in das ferne Italien, um die neuesten musikalischen Entwicklungen zu studieren. In seinen Werken verfiel er aber nie in die Stilsphäre musikalischer Modernität, dennoch inspirierten ihn die transalpin gemachten Erfahrungen nachhaltig und flossen spürbar in sein Werk ein, welches von seinen musikalischen Mitstreitern weitergetragen wurde.
Ensemble Polyharmonique entfacht die musikalische Glut dieser intimen Musik zu einem wärmenden Feuer, welches die Klarheit der Harmonie und die subtile Tonsprache dies- und jenseits der Alpen in mannigfaltigen Farben leuchten lässt.
2022
Christmas in Kentucky
aus der Reihe "Candlelight Concerts"Christmas in Kentucky
Einlass 18:00 Uhr
Dr. Robert Crowe / Sopran
Dr. Sandra Röddiger / Sopran
Johannes Vogt / Theorbe, amerikanische "Parlor" Guitar
Dr. Robert Crowe nimmt in diesem Konzert, zusammen mit dem Lautenisten Johannes Vogt und der Sopranistin Dr. Sandra Röddiger, mit auf eine weihnachtliche Reise in Crowes Heimat. Es wird Musik aus der gesamten südlichen Appalachen-Region und aus dem 18. und 19. Jahrhundert – amerikanische „Alte Musik“ – zu Gehör gebracht. Das Programm konzentriert sich auf die Hügel von Kentucky und auf die frühesten Jahre. Während dieses singende Erbe seine Wurzeln in Europa und im Barock hatte, beeinflusste und prägte es so viel moderne populäre Musik.
Kentucky war die erste Nicht-Küstenregion westlich der Appalachen, die von Engländern, Schotten und Iren besiedelt wurde. Die ersten Städte wurden in den 1750er Jahren gegründet. Als sie in ihrer fremden, abweisenden neuen Heimat ankamen, nahmen die Siedler kaum mehr mit als die Kleidung auf dem Rücken und ihre Musik. In jedem tiefen Tal veränderten sich Melodien, entwickelten sich weiter, und neue Lieder wurden dieser Schatzkammer ständig hinzugefügt, obwohl die ergreifende, schmerzhafte Musiksprache erhalten blieb.
THE SOPHISTICATED ORCHESTRA
THE SOPHISTICATED ORCHESTRA
Einlass 19:30 Uhr
Axel Nagel
Andrew Andrews
Georg Bomhard
Das Sophisticated Orchestra nimmt einen mit auf eine swingig, elegante und kuriose Zeitreise zu dem Rhythmus zu dem in den Weltmetropolen wieder getanzt wird.
Das Sophisticated Orchestra begleitet "Monsieur Nagel" am Mikrofon, an der Gitarre und am Theremin.
Axel Nagel wird durch die feine Dynamik des Orchesters viel Raum für seine Bariton-Stimme bekommen. Zusammen mit Andrew Andrews am Schlagzeug und Georg Bomhard am Kontrabass, wird er Musikperlen
aus der frühen Zeit des Jazz interpretieren und Erinnerungen an die große Zeit der "Crooners" wach werden lassen.
Erinnerungen an die Jazzclubs in Harlem bis hin zu manch historischen Liedern aus den "roaring twenties" in Berlin.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in Wintergarten statt.
THE MARVELS - Open Air im Park
60´s Soul at its bestTHE MARVELS - Open Air im Park
Einlass 17:00 Uhr
Axel Nagel / Linda Key / Gudrun Wagner / Hans Martin Eberhard / Martin Blum / Jörg Bielfeld / Uli Röser / Jean Pierre Barracue / Uwe Metzler / Matthias Kehrle
Die zehn Damen und Herren der Marvels lassen den Geist einer großen Ära in gepflegt hitzigem Old-School-Sound wiederaufleben. Gleich zwei Sängerinnen und ein Sänger bieten charmante vokale Abwechslung. Alle drei für sich schon Solo-Unikate, verschmelzen im dreistimmigen Chor zu einem Glanzpunkt, dass James Brown Tränen der Rührung über sein verschwitztes Gesicht gekullert wären.
Schwitzig, hitzig und zuverlässig wie die Dampfturbine eines Mississippisteamers feiern die Herren der Ryhtmusgruppe den Purismus des 4/4-Grooves während die tanzfreudigste und bestaussehenste Hornsection der Stadt virtuos ihre (Tanz)-Riffs in den klebrigen Bühnenboden stanzt. Langeweile Fehlanzeige!
Die Marvelsshow mit erlesenen Soulperlen der 50er und 60er Jahre ist eine Hommage an die großen Soul-Giganten Amerikas! Für ihr Programm haben „The Marvels“ die Archive von Motown, Stax und Atlantic Records besucht, die Tanzschritte der „Ikettes“ geprobt und auf zahlreichen Bildungsreisen den legendären „Memphis-Sound“ inhaliert. Temporeich und hingebungsvoll feiern „The Marvels“ neben großen Hits von Aretha Franklin, Otis Redding und Marvin Gaye manch rare Soulperle, die selbst Genrekennern ein wohlwollend anerkennendes Augenzwinkern abringt.
Die Marvels – weit gereist und live gereift; freuen Sie sich auf eine hinreißende und schweißtreibende Soulnight im Stil der 50er und 60er Jahre! – Zum Beispiel im BIX Jazzclub in Stuttgart. Hier sind die Marvels regelmäßig vor vollem Haus zu erleben.
Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Wintergarten statt.
Lieder im Park
ein sommerlicher Singer Songwriter-AbendLieder im Park
Einlass 18:00 Uhr
Christian Schüll
Michie Hahn & Matthias Kehrle
I am Korny
Auch in diesem Jahr wird der wunderschöne Park der Villa Stützel wieder zur Bühne für Lieder und Songs der allerfeinsten Art. Gleich drei Singer Songwriter werden an diesem Sonntagabend unter der großen Rotbuche im Park zu hören sein.
Christian Schüll aus Aalen, mit derzeitigen Lebensmittelpunkt in Düsseldorf, kommt mit Liedern von seinem aktuellen Album "Brennen" in seine Heimat. Schüll brennt tatsächlich für seine Songs und der Idee, dass deutschsprachige Musik lässig und cool klingen kann - befreit vom Seelenschmerz-Pathos aktueller Popsongs.
Mit dabei sind an diesem Tag auch Michie Hahn und Matthias Kehrle. Ein Münchner und ein Schwabe tun sich dabei zusammen, um eine raffinierte Mixtur aus Pop, Soul und Hip-Hop Anteilen zusammenzukochen. Das sich diese Melange sehr geschmeidig, elegant und gleichzeitig aufregend anhören kann, beweisen die zwei Vollblutmusiker mit ihren Kompositionen. Hahn zelebriert mit seinen Texten die hohe Kunst des Popsongs, der sich nicht in Klischees verliert. Wunderbare Hook Lines und tiefsinnige Inhalte geben sich die Hand. Matthias Kehrle, seines Zeichens einer der besten Multi-Instrumentalisten des Ostalbkreises, webt Hahn dafür ein fein gesponnenes Rhythmus- und Tieftongerüst, um die Songs des Münchners noch griffiger zu gestalten. Und wenn Hahn dann zum Freestyle Rap ausholt, wird es dann so richtig spannend!
Und noch ein großartiger musikalischer Gast wird in der Person von "I am Korny" im Park zu hören sein. Mit seinem "Dreamfolk", der sich so gar nicht nach Stuttgart anhört, ist er seit einigen Jahren auf Tour durch deutsche und europäische Städte. An diesem Abend wird er mit Hut und der Gitarre auf den Rücken geschnallt unter anderem seine neue Single "Crack it up" vorstellen. Das kommende, neue Album ist für Korny eine Art Neuanfang. Musikalisch betritt der Musiker dabei weiterhin seinen ureigenen Weg zwischen Folk und den dahinterliegenden realen Geschichten des Lebens. Radio 7 Ulm sagte dazu: “Es gibt viele „Irgendwos und Irgendwies“ bei diesem schlaksigen Typ der „irgendwie“ nicht einzuordnen ist... Nur über seine Musik! Und die knallt ordentlich rein und packt einen „irgendwo zwischen Magengrube und Sonnengeflecht".
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Wintergarten statt.
FAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Bach on the RhodesFAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Einlass 16:30 Uhr
Alexander von Heißen (Cembalo & Fender Rhodes)
Barockes Crossover - Abschlusskonzert
Im Salon der Villa Stützel
In dem Programm des Konzerts „Bach on the Rhodes“ erklingen die Klavierwerke Bach’s sowohl in der traditionellen Instrumentation, auf dem Cembalo, als auch in arrangierter Fassung auf dem Fender Rhodes.
Bachs Werke werden neuartig interpretiert durch das Zusammenspiel der Fender Rhodes und dem Künstler Alexander von Heißen. Sowohl über sanfte, glockenhafte Klänge, die vor allem die kantablen Seiten der Bach’schen Werke zum Vorschein bringen sollen, über die Parallelen der Jazzharmonik, als auch über die Pop- und Rockmusik. Dabei reicht das Spektrum von Inspirationen, ohne genau fassbare Bezüge, bis hin zu Unterschieden in Takt, Tonart und Melodieführung.
FAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Cello-Konzert en miniature für Zuhause und AnderswoFAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Einlass 10:30 Uhr
Daniela Wartenberg (Violoncello)
Die Solo Matinee von der Künstlerin Daniela Wartenberg wird uns das Zusammenspiel von verschiedenen Stücken näherbringen. Eine Bach-Suite, ein Capriccio von Giuseppe Maria Dall'Abaco und drei Sonaten, die sie mit einem Looper und einem Verstärker selbst begleiten wird. Mit einem Ricerar von Domenico Gebrielli wird das Solo abgerundet.
Fama en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Baroque My WayFama en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Einlass 18:00 Uhr
Künstlerische Leitung: Jan Nigges
Baroque Avenue
Jan Nigges - Flöte, Vocal & Moderation
Julie Grutzka – Sopran
Emanuele Breda - Violine I
Florencia Araujo - Violine II
Shuyuan Cheng - Viola
Julia Nilsen-Savage - Violoncello I
Sylvia Demgenski - Violoncello II
Sólrún Franzdottir Wechner - Cembalo
Julia Fischer - Posaune
Bernd Ibele - Posaune
Julian Pfeil - Posaune
Jhonnier Buitrago - Posaune
Christoph Spendel Group
Christoph Spendel - Piano
Thomas Heidepriem – Bass
Jonas Neubauer - Saxophon (Gast)
Elias Bollinger - Drums (Gast)
Christopher Brandt - Arrangements/Gitarre
Barocke Arien und Songs aus den Dirty Thirties - Barock meets Jazz
Bühne im Park der Villa Stützel
Baroque My Way ist gleichzeitig ein barockes Opernspektakel und ein Abend in einem Grand Hotel in Las Vegas! Es erklingen Opernarien wie Lascia ch’io pianga von G.F. Händel und Jazz-Klassiker à la Fly me to the Moon aus dem Great American Songbook, die schon Frank Sinatra gesungen hat.
Jan Nigges und sein Ensemble Baroque Avenue kreieren zusammen mit ihren musikalischen Gästen von der Christoph Spendel Group eine einzigartige Crossover-Show!
FAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Crazy in LoveFAMA en miniature - Festival für Alte Musik Aalen
Einlass 18:00 Uhr
Prof. Marion Eckstein (Alt)
Robert Crowe (Sopran)
Julia Nilsen-Savage (Cello)
Prof. Michael Eberth (Cembalo)
Eröffnungskonzert mit barocken Stücken
Im Eröffnungskonzert wird eines der FAMAs Lieblingsensembles – Lux et Umbrae – von der höchst gefeierten Contralto Prof. Marion Eckstein (HMDK Stuttgart) in einem Konzert mit Arien und Duetten begleitet. Gemeinsam mit Soprano Robert Crowe, Cembalist Prof. Michael Eberth (Musikhochschule München) und der junge Rising-Star in der Barockwelt, Cellistin Julia Nilsen-Savage, erkunden wir die verrückte Welt der barocken Identität.
Musica Sacra – Pergolesis Stabat Mater
Benefizkonzert für „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V.“Musica Sacra – Pergolesis Stabat Mater
Einlass 18:30 Uhr
- Ensemble: Lux et Umbrae
- Sandra Röddiger – Sopran
- Robert Crowe – Alt
- Katrin Ziegler – Barockcello
- Michael Eberth - Orgel
Das Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi ist eines der ersten Werke der Musikgeschichte, welches nie sein Publikum verlor. Eine Neuheit des 1736 erschaffenen Werks besteht darin, dass es den damals neu aufkommenden galanten Stil aufnimmt, welcher in der Kirchenmusik ungewohnt war.
Die Sänger mit Sandra Röddiger (Sopran) und Robert Crowe (Alt) sowie dem Ensemble Lux et Umbrae bringen nicht nur den tiefsinnigen, ehrwürdigen und traditionellen Stil hervor den Pergolesi klar beherrschte, sondern auch die leichteren, moderneren Opernschnörkel, die vermutlich zum Erfolg dieses Werks führten.
Auf dem Programm stehen neben Pergolesi auch die Opernkomponisten Claudio Monteverdi und Giovanni Felice Sances.
Die „Kultur in der Villa Stützel“ macht somit zum zweiten Mal einen musikalischen Abstecher nach Zipplingen.